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Aug

Unbewusstes Kollektiv; Oder: Lenins Alptraum

„’Tell me, are these people really that perfect, or are you just demonstrating your lack of Macro awareness?‘ ’You’re right, Karl,‘ I admitted. ’That’s my problem. They appear so perfect, so superhuman that I can’t see how I could ever be like them.‘“
(T. Alexander, „2150 A.D.“)

Unbewusst schaut man im Verhalten anderer Menschen ja oft nach Aspekten oder Elementen, die einem das althergebrachte Glaubenssystem bestätigen, das einem von den Ahnen über die Eltern überliefert und angelernt worden war. Natürlich können das auch unerwünschte Verhaltensweisen oder Eigenschaften sein, die zum Beispiel Neid hervorrufen oder einem das Gefühl vermitteln, nicht ernst genommen, ja, im schlimmsten Fall gar nicht gehört zu werden. Die Vielfalt an Spielarten und Kombinationsmöglichkeiten scheint dabei nahezu unendlich.
Gleichfalls vernachlässigt oder ignoriert man
vielleicht Dinge, die es in Frage stellen könnten, selbst wenn sie schmeichelhaft und von Vorteil für die eigene Person sind.
Wie wäre es also, wenn man den Spieß umdrehte und aus dem Ruten- einen
guten Lauf machte?

Sometimes, when thinking about this, I thought that the idea that one person’s mind is accessible to another’s is just a conversational illusion, just a figure of speech, an assumption that makes some kind of exchange between basically alien creatures seem plausible, and that really the relationship of one person to another is ultimately unknowable. The effort of fathoming what is in another’s mind creates a distortion of what is seen.“
(R.M. Pirsig, „Zen and the Art of Motorcycle Maintenance“)

An den Himmel geistern.

„… und meine Reaktionen auf sein Desinteresse an meinen Bemühungen um ein erweitertes Bewusstsein wurden von wachsender Ungeduld bestimmt. (…) ICH glaubte ja auch nicht unbedingt ALLES, was ich las – aber ich sehnte mich danach, dass der Mensch, der mir nahestand, sich für die Möglichkeiten erweiterter Dimensionen interessierte. Realität ist eine subjektive Wahrheit, aber ich spürte, dass sich meine Realität erweiterte. Ich fühlte mich bewusster und fähiger, mit den Ideen meiner eigenen inneren Realität zurechtzukommen. Und ich wollte verdammt nochmal mit jemandem darüber sprechen!“
(S. MacLaine, „Zwischenleben“)

Rana was saying, ’Whenever you really ask for help, and not just pity, you will always receive it.‘ But I was tired, very tired.“
(T. Alexander, „2150 A.D.“)

Es lässt sich einfacher leben, wenn deine Dschinns den anderen Menschen bekannt sind.“
(I. Trojanow, „Der Weltensammler“)

Wenn ich weiter gehen will, muss ich mich auch anderen gegenüber so verhalten.
Denn alleine kann ich es nicht – nicht ohne sämtliche Brücken abzureißen und zu stagnieren. Ich muss herausfinden, ob jemand diesen Weg mit mir gehen will und kann.

Unabhängigkeit geleitet den Menschen nicht heil bis ans Ende.“
(A. Huxley, „Schöne neue Welt“)

So verlangt es das Spiel der großen Zahlen;
Im Geist die Glut aus Schuld und Qualen.

Nur wenn ihr aus eurer eigenen Position heraus operiert, könnt ihr anderen nach euren besten Fähigkeiten helfen. Wenn ihr drohendes Unheil vorwegnehmt, oder euch das Unglück anderer Menschen aufbürdet, als wäre es euer Unglück, so beraubt ihr euch eurer eigentlichen Kraft, mit der ihr anderen helfen könntet. Ich sage nicht, daß es kein Unglück in dieser Welt gibt oder daß ihr es leugnen sollt. Im Gegenteil: praktische Hilfe ist notwendig, und zwar in allen Bereichen menschlichen Lebens. Praktisch aber heißt, auf das Gute im Menschen zu bauen. Richtet euer Denken auf das, was ihr erreichen wollt. Hört auf, im Geiste die Schwächen und Mängel der Menschheit zu kategorisieren.
Solches Verhalten führt unweigerlich zu einem Gefühl der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit, das ein wirkungsvolles Helfen verunmöglicht. Das Leben ist Überfluss. Wenn ihr das Leben unter diesem Aspekt seht und schätzt, steuert ihr Energie bei, die den Überfluss vermehrt und wirkungsvoll in eben jene Teile der Welt gelenkt werden kann, wo Hilfe am dringlichsten nötig ist.
Kraft und Wirksamkeit der Gedanken werden nur von wenigen richtig verstanden. Unser Denken wird einen Krieg nicht aufhalten, werdet ihr sagen. Aber was, denkt ihr, hat einen Krieg
ausbrechen lassen? Im Laufe der Geschichte sind oft die Unterdrückten an die Macht gekommen, indem sie sich mit Gewalt gegen ihre Unterdrücker erhoben haben. Und dann? Sie werden die neue Elite, die neuen Machthaber. Unter materiell vollständig veränderten Verhältnissen gehören nun Ämter und Würden, Macht und Einfluß und Reichtum ihnen. Die Mißstände sind vergessen, die einst zum Aufstand geführt haben, aber nicht verschwunden. Gedanken der Vergeltung sind am Werk. Die Machthaber züchten eine neue Klasse von Unterdrückten, die sich ihrerseits erheben und rächen muß.
Äußere Umstände sind, auch wenn es anderes aussehen mag, niemals die Ursache von Krieg, Armut, Krankheit und allen anderen Verhängnissen dieser Welt. Eure Glaubensvorstellungen schaffen kreativ eure Realität. Eure Gedanken führen zu entsprechenden äußeren Erfahrungen. Wenn ihr die Inhalte eures Denkens ändert, werden sich die Verhältnisse ändern! Wenn ihr eure Aufmerksamkeit auf verhängnisvolles Weltgeschehen richtet, dann helft ihr nicht, sondern ihr tragt geradezu zum Verhängnis bei.“
(J. Roberts, „Die Natur der Psyche“)

Whatever I love to do connects me to the world, and that is all she needs.

 

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