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Mrz

Was war vor dem Urknall? …Und vor allem: Wo?

To think about God or Oneness, the Everything in the Nothing… why, it makes me feel like a cat trying to catch the light of a torch.

Ja und nein und beides nicht, (…)“
(M. Ende, „Die unendliche Geschichte“)

And she tried to fancy what the flame of a candle looks like after the candle is blown out, for she could not remember ever having seen such a thing.“
(L. Carroll, „Alice‘s Adventures In Wonderland“)

Sie sprach: Ich bin da, wo ich war, ehe ich geschaffen wurde, da ist bloß Gott und Gott. Da gibt es weder Engel noch Chöre, noch Himmel. Manche Leute sagen von acht Himmeln und von neun Chören; davon ist da nichts, wo ich bin. Ihr sollt wissen, alles was man so in Worte faßt und den Leuten mit Bildern vorlegt, das ist nichts als ein Mittel, zu Gott zu locken.“
(Meister Eckhart, „Mystische Schriften“)

Es ist ganz und gar und im höchsten Grade unmöglich, und doch muss es unbedingt der Fall sein.“
(F.M. Dostojewskij, „Der Idiot“)

(…) Gott ist Nichts, d.h. er ist ohne alle Bestimmtheit. Gott ist Alles in Allem, und in jedem Dinge ist Gott Alles, und zugleich ist Gott Nichts in allen Dingen und in sich selber. Gerade indem Gott Alles ist, ist er Nichts, und in diesem Sinne sind alle Dinge Gott.“
(Meister Eckhart; In: „Die Bhagavad Gita“)

(…) (for immortality is but ubiquity in time); (…)“
(H. Melville on Queequeg, „Moby Dick“)

Heute ist morgen, und Gegenwart, Vergangenheit,
Nichts existiert und alles wird währen.
Da ist kein Anfang, da war kein Ende,
Keine Tiefe des Falls, keine Höhe des Aufstiegs.
Da ist nur dieser Augenblick, dieses Aufflackern des Lichts,
Das nichts erhellt, aber ach! so hell!
Denn wir sind der Funke, irrlichternd im Raum,
Der die Ewigkeit eines Moments der Gnade verzehrt,
Denn heute ist morgen, und Gegenwart, Vergangenheit,
Nichts existiert, und alles wird währen.“
(Aus dem Gedicht „Sommer ist Winter“ von J. Roberts; In: „Unbekannte Realität Band 1“)

Nichts Wirkliches kann bedroht werden, da es unveränderlich und vollkommen ist. So dies nicht der Fall ist, betritt man das unwirkliche Reich der Dualität, welches aufgrund seiner Vergänglichkeit letztlich nicht existiert.
Hierin liegt der Frieden Gottes.“
(Frei nach: „Ein Kurs in Wundern“; In:
„Die Illusion des Universums“, G. Renard)

Das Leben kam von dem All-einen, vom Geist des Lebens selbst, und es wurde freiwillig gegeben. Niemand kann es zurücknehmen, und niemand und keine Kraft kann es bedrohen, solange dieses Leben nicht seinen Zweck erfüllt hat und beschließt weiterzuziehen.“
(J. Roberts, „Die Natur der Psyche“)

But in the Soul of Man there are innumerable infinities. One soul in the immensity of its intelligence, is greater and more excellent than the whole world. The Ocean is but the drop of a bucket to it, the Heavens but a centre, the Sun obscurity, and all Ages but as one day. It being by its understanding a Temple of Eternity, (…)“
(T. Traherne, „Centuries of Meditation“)

Doch das Zeitlose in euch ist sich der Zeitlosigkeit des Lebens bewußt
Und weiß, dass das Gestern nichts als die Erinnerung des Heute ist und das Morgen das, was das Heute erträumt.
Und was in euch singt und gewahrt, wohnt nach wie vor in den Grenzen jenes ersten Moments, der die Sterne im Weltraum verstreute.
(…)
Und ist etwa die Zeit nicht ganz so wie die Liebe – ungeteilt und raumlos?
Aber wenn ihr schon die Zeit in Gedanken nach Jahreszeiten bemessen müsst, dann möge jede einzelne Jahreszeit alle übrigen Jahreszeiten umfassen.
Und das Heute umarme das Vergangene mit Erinnerung und das Künftige mit Sehnsucht.“
(K. Gibran, „Der Prophet“)

Die Leere deines eigenen Geistes als Buddhaschaft zu erkennen und sie für dein eigenes Bewußtsein zu halten, läßt dich in dem (Zustand des) göttlichen Geistes des Buddha verharren.“
(„Das tibetanische Totenbuch“)

Euch mag es scheinen, als sei da eine unerträgliche Einsamkeit, da ihr daran gewöhnt seid, euch mit dem wärmenden Triumph des Fleisches zu verbinden, und (hier) gibt es kein physisches Wesen. Aber jenseits und in dieser Isolation gibt es einen Punkt des Lichts, der Bewußtsein ist. Er pulsiert mit der Kraft und Macht, die hinter allen euch bekannten Emotionen steht… Dies ist die Wärme, die… aus der Hingabe unserer Isolation geboren wird…, die alle euch bekannte Realität erschafft, ohne sie selbst zu erfahren.“
(J. Roberts, „Unbekannte Realität Band 2“)

We learn that the highest is present to the soul of man, that the dread universal essence, which is not wisdom, or love, or beauty, or power, but all in one, and each entirely, is that for which all things exist, and that by which they are; that spirit creates; that behind nature, throughout nature, spirit is present; one and not compound, it does not act upon us from without, that is, in space and time, but spiritually, or through ourselves: therefore, that spirit, that is the Supreme Being, does not build up nature around us, but puts it forth through us, as the life of the tree puts forth new branches and leaves through the pores of the old.“
(R.W. Emerson, „Essays and other Writings“)

Indeed, the question is: Can Everything become even more?
Maybe not. Maybe it is truly: everything. – But maybe it didn’t
know that.
Maybe it simply didn
t know since in the very beginning it was chaotic, undefined – formless, if you will. Maybe it is “growing by getting to know itself, and learning about its own unthinkable vastness. – In that sense it does become more. More knowing.

Die größere Wahrheit und Kreativität ist aber die, daß sich das Bewußtsein selbst nicht aller seiner Zwecke bewußt sein kann, vielmehr seine Natur fortwährend aufgrund seiner eigenen Manifestationen erst entdeckt.”
(J. Roberts, „Die Natur der Psyche“)

The Locked Door stands as an eternal temptation.“
(J.R.R. Tolkien „On Fairy-Stories“; In: „The Monsters and the Critics“)
Maybe because God even dared to unlock Himself in creation.

To see a world in a grain of sand,
And a heav’n in a wild flower,
Hold infinity in the palm of your hand,
And eternity in an hour.“
(W. Blake, „Auguries of Innocence“;
In:
„Centuries of Meditation“ by T. Traherne)

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